Vorlage - 2010/204
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Bericht über den Stand der Produkte
Mit Vorlage Nr. 120/2010 wurde berichtet, dass für das Jahr 2010 im Fachbereich „Soziales, Jugend, Gesundheit“ eine jahresbezogene Verbesserung von rund 1,75 Mio. € erwartet wird.
Zwischenzeitlich sind weitere 3 Monate vergangen, so dass auf Basis des 30. September 2010 ein weiterer Bericht ergeht. Insgesamt wird eine weitere Verbesserung um rund 1 Mio. € erwartet, so dass die erwartete jahresbezogene Verbesserung bei rund 2,8 Mio. € liegen wird.
Im Fachdienst „Jugendamt“ ist zwischenzeitlich jedoch mit einer Überschreitung von etwa 710.000 € zu rechnen.
Um Wiederholungen mit dem vorangegangenen Bericht zu vermeiden, wird in dieser Sachdarstellung überwiegend nur auf die Veränderungen gegenüber dem vorangegangenen Bericht eingegangen.
Im Produkt Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und Tagespflege werden als Folge der Steigerung der Elternbeiträge in den Gemeinden höhere Ausgaben für Kindergarten- und Krippenplätze erwartet. In den Monaten Juli- September sind daraufhin bereits monatlich rund 30.000 € mehr als in den Vormonaten gezahlt worden. Dazu ist mittlerweile von einer deutlichen Fallsteigerung auszugehen. Insgesamt ist in diesem Produkt nun mit einer um etwa 370.000 € höher ausfallenden Budgetüberschreitung zu rechnen. Im Produkt Jugendsozialarbeit, Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz sind für die Kofinanzierung von PACE 30.000 € mehr gezahlt worden, als noch im Juni-Bericht prognostiziert. Dadurch ergibt sich nunmehr eine Überschreitung des Produktbudgets. Im Produkt Hilfe zur Erziehung wird eine höhere Überschreitung als bisher prognostiziert, erwartet. Die Erstattungen an andere Jugendhilfeträger werden um etwa 120.000 € höher als bisher geplant, ausfallen. Bei der Heimerziehung lagen die Ausgaben der Monate Juli bis September über dem monatlichen Durchschnitt des 1. Halbjahres, so dass das Jahresergebnis um etwa 130.000 € höher als bisher prognostiziert, ausfallen wird. Auch in anderen Teilbereichen sind leichtere Erhöhungen der Ausgaben festzustellen. Besonders die Ausgaben für soziale Gruppenarbeit sind um etwa 300.000 € (80 %) über dem Ansatz. Zu der Überschreitung haben Projekte an Grundschulen und Bedarfsfeststellungen von weiteren Schulen geführt. Im Produkt Hilfen für junge Volljährige/ Inobhutnahme/ Eingliederungshilfe zeichnet sich eine leichte Verbesserung gegenüber der bisherigen Prognose ab, da die der stationären Eingliederungshilfen nach § 35 a KJHG von Juli bis September unter den Erwartungen lagen. Im Produkt Verwaltung der Jugendhilfe zeichnet sich eine etwas geringere Überschreitung des Budgets ab, da freie Stellen verzögert wiederbesetzt wurden.