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Landkreis Peine
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08.06.2021

Präventionsketten im Landkreis Peine – vom Programm zur Strategie

Auf Einladung von Sozialdezernentin Prof. Dr. Andrea Friedrich fand ein virtueller Fachworkshop im Format „Theorie trifft Praxis“ statt. Mit 53 Teilnehmenden war der dreistündige Workshop gut besucht und brachte die Studierenden der IU Internationale Hochschule (früher iubh) im Studiengang „Soziale Arbeit“ im Landkreis Peine mit den Fachvertretenden des Jugendamtes zum Thema Prävention zusammen.

Den Auftakt machte Prof. Dr. Rainer Köppe von der IU Internationale Hochschule mit einem Impulsvortrag zum Thema „Prävention im Setting der Sozialraumorientierung“. Es folgte ein Theorie-Input von Prof. Dr. Marion Tacke (IU Internationale Hochschule) zur Ressourcenorientierung für wirksame Präventionsketten-Arbeit.

Mit dem aktuellen Programm der Präventionsketten „Gesund aufwachsen für alle Kinder!“ konnten die beiden Projektkoordinatorinnen Elisa Behrens und Britta Herzberg die Projektanlage und die inhaltlichen Schritte aus der Praxis berichten. Sie stellten den ausgewählten Sozialraum sowie die Projektpartner vor. Zu ihnen gehören neben der Stadt Peine auch eine Kita und eine Grundschule.

Jugendamtsleiter Maik Zilling ergänzte: „Präventionsketten und Sozialraumorientierung sind eng miteinander verknüpft und bilden die fachliche Grundlage für das Handeln vor Ort, nämlich ganz konsequent aus der Kinder- und Familienperspektive und deren Lebenswelten. Ziel des sozialräumlichen Handlungsansatzes ist die Ausrichtung an dem Willen der Rat- und Hilfesuchenden, den persönlichen Möglichkeiten sowie am Lebensumfeld. Ein ganz wichtiger Faktor zum Gelingen ist die Verzahnung der unterschiedlichen Akteure auf professioneller Ebene, denn nur, wenn Absprachen und Übergänge gut verknüpft sind, können Hilfen aus einer Hand entstehen“. 

Erweitert wurde das Programm durch das Projekt der Altenhilfeplanerin des Landkreises Peine, Anke Bode, das Kernideen aus dem Präventionskettenprogramm auf die ganze Lebensspanne erweitert. Es spannt Präventionsnetze für ältere Menschen auf und lenkt den Blick auf Übergänge, die hilfreiche Angebote für Seniorinnen und Senioren erlauben.

In kleinen Gruppen tauschten die Teilnehmenden die Kernideen im Theorie-Praxis-Vergleich aus. Das abschließende Resümee fiel dann auch positiv aus: „Ich gehe jetzt inspiriert wieder in meine Einrichtung zurück und werde schauen, welche Anregungen sich in der Praxis umsetzen lassen“, so eine Studierende. 

Die Sozialdezernentin fasst noch einmal zusammen: „Der Fachworkshop war ein gelungenes Format, um Studierende im Landkreis fachlich zu verankern und strategische Entwicklungsschritte voranzutreiben. Das werden wir wiederholen.“

Autor/in: Fabian Laaß
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