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Landkreis Peine
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Informationen zur Geflügelpest

Verstärktes Ausbruchsgeschehen der Geflügelpest - Der Landkreis Peine reagiert mit Allgemeinverfügungen

Stand 28.01.2022

Aktuell besteht nun auch im Landkreis Peine eine erhebliche Gefährdungslage zur Einschleppung und Verbreitung der AI in Bestände mit Geflügel und gehaltenen Vögeln, da in unmittelbarer Nachbarschaft Ausbrüche durch das FLI bestätigt wurden (am 21.01.2022 Wildvogel Stadt BS, am 24.01.2022 Hausgeflügelbestand LK GF). Ein positiver Geflügelpestbefund wurde für eine im Bereich der Gemeinde Wendeburg aufgefunden Wildente bestätigt. Insbesondere sind auch die Vielzahl an kleinen Standgewässern in den Bereichen Wipshausen, Wense, Harvesse sowie der Mittellandkanal mit hohem Vorkommen an Wildvögel zu berücksichtigen, die an den LK GF und die Stadt BS angrenzen. An diesen Rastgebieten sind die Vogeldichten hoch. Zudem begünstigen die Witterungsbedingungen ein Überleben der HPAI-Viren in der Umwelt.

Das dynamische Ausbruchsgeschehen ist ein Alarmsignal, so dass hier akuter Handlungsbedarf zum Schutz von Vögeln und gehaltenem Geflügel besteht.

Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) hat am 11.01.2022

eine neue Risikoeinschätzung für die Einschleppung der Geflügelpest nach Deutschland herausgegeben. Die vollständige Risikobewertung können Sie über diesen Link öffnen.

Die Überwachungszone aus einem Ausbruchsgeschehen in einem Hausgeflügelbestand im Landkreis Gifhorn vom 24.01.2022 reicht in die Ortschaften Eickenrode und Plockhorst in der Gemeinde Edemissen hinein.

Für diese Überwachungszone ist eine

26.01.2022 Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung Nr. 01/2022 PE zum Schutz gegen die Geflügelpest bei Nutzgeflügel (PDF, 5 MB)

erlassen worden. Damit ist u.a. gewährleistet, dass auch nicht registrierte Geflügelhaltungen / Geflügelhalter Kenntnis davon erlangen und bei der Prävention mitwirken können.

Für den Landkreis Peine außerhalb der Überwachungszone ist eine

26.01.2022 Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung Nr. 02/2022 PE (PDF, 1,6 MB)

erlassen worden. Diese Maßnahme dient unmittelbar zum Schutz vor der Einschleppung und Verschleppung in Hausgeflügelbestände und minimiert das Risiko einer Verbreitung um ein Vielfaches.

Wichtigkeit von Biosicherheitsmaßnahmen 

Zusätzlich zur Aufstallung werden alle Tierhalter aufgefordert, die Biosicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten, um Ausbrüche in Geflügelbeständen zu verhindern.

Insbesondere durch direkten Kontakt von Wildvögeln zu Hausgeflügel, aber auch durch indirekten Kontakt (Virusverschleppung über Schuhe und Kleidung, Gerätschaften, Futtermittel oder Einstreu, die mit Wildvögeln oder deren Ausscheidungen in Kontakt gekommen sind) besteht das Risiko, dass sich auch Hausgeflügel mit dem Virus infiziert.

Tierhalter – auch Kleinbetriebe und Hobbyhalter - sind verpflichtet, wenn bei ihnen drei oder mehr Tiere innerhalb von 24 Stunden versterben, (bei größeren Beständen mehr als 2 % der Tiere), oder es zu deutlichen Einbrüchen der Legeleistung oder der Gewichtszunahme kommt, ihr Geflügel unverzüglich durch ihren Tierarzt auf die Geflügelpest untersuchen zu lassen.

Bei der reinen Stallhaltung von Geflügel, das vorher im Freiland gehalten wurde, liegt es in der Verantwortung des jeweiligen Tierhalters, seine Tiere auch hier artgerecht zu halten: Insbesondere ausreichend Licht, gute Luftzufuhr und ausreichend Platz sind wichtig, um eine tierschutzgerechte Haltung zu gewähren.

Über weitere Verhaltensregeln können Sie sich auch in dem Merkblatt Verhaltensregeln für Kleinbetriebe mit Geflügelhaltung informieren.

Vermehrte amtstierärztliche Kontrollen, auch der kleineren Geflügelhaltungen, sind vorgesehen.

Nach den bisherigen Informationen sind in Deutschland bisher keine Erkrankungen beim Menschen mit aviärer Influenzaviren aufgetreten.

Ein erhöhtes Risiko für die Allgemeinbevölkerung besteht nach Einschätzung des Robert-Koch-Institutes nicht. Dennoch sollte ein direkter Kontakt zu kranken oder verendeten Wildvögeln vermieden werden. Weitere Informationen gibt es hier:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/Z/ZoonotischeInfluenza/Vogelgrippe.html




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