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Landkreis Peine
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Projekte

Ehrenamtliche Lernpatinnen und -paten

In diesem Projekt engagieren sich erwachsene, zumeist pensionierte Ehrenamtliche im schulischen Nachmittagsbereich. Außerhalb des Regelunterrichts unterstützen sie Schüler/innen in Kleingruppen in Deutsch, Mathe, Sachkunde oder unterstützen allgemein beim Lernen und der Selbstorganisation. Damit dies passgenau geschehen kann, erfolgt eine enge und regelmäßige Abstimmung mit den jeweiligen Fachlehrkräften und Schulsozialarbeiterinnen/-arbeitern. Das Bildungsbüro schließt mit den jeweiligen Schulen Kooperationsvereinbarungen ab, in denen die Rahmenbedingungen für die Mitarbeit der Patinnen und Paten geregelt sind. Zudem organisiert es regelmäßige Treffen der Lernpatinnen und -paten zum internen Austausch und bietet die Teilnahme an Fortbildungen an.

 

Lernpatinnen und -paten in Kooperation mit der Ostfalia (ab März 2018)

Studierenden des Bereichs „Soziales Lernen“ werden für ihr einjähriges Praktikum, das im Rahmen des Studiums zu absolvieren ist, Praktikumsplätze an Schulen des Landkreises Peine angeboten. Hier unterstützen sie für einen Tag pro Woche als Lernpatinnen und -paten förderungsbedürftige Schüler/innen und werden in übergreifende Arbeiten der Schule eingebunden. Dieses Angebot ist insbesondere für Studierende, die im Landkreis Peine wohnen bzw. hier selbst einmal zur Schule gegangen sind, attraktiv. Sowohl für die Schule, die Studierenden als auch für den Landkreis Peine ergibt sich damit eine Win-Win-Situation, da das Projekt kostenneutral ist und Fachkräfte an den Landkreis bindet.

 

Sprachjongleure in Kooperation mit der KVHS

Vorbild ist das Projekt „Step by step für Flüchtlinge“ der Stadt Wolfsburg, in dem Flüchtlingskinder bzw. –jugendliche gleich nach der Einschulung von der Schulpflicht beurlaubt werden, um anschließend auch durch Nicht-Lehrkräfte betreut und nach erfolgter Kompetenzfeststellung an die passende weiterführende Schule vermittelt zu werden. Die Laufzeit des Projektes umfasst zunächst ein Schuljahr (bis zu den Sommerferien 2017). Während der Projektlaufzeit werden nacheinander zwei unterschiedliche Gruppen mit Flüchtlingen im Alter von 10 – 17 Jahren betreut. Eine Gruppe umfasst maximal 15 Teilnehmer/innen (TN). Für teilnehmende Schüler/innen wird durch ihre Schulen die Beurlaubung von der Schulpflicht beantragt (Voraussetzung für die Unterrichtung durch Nicht-Lehrkräfte). Die Betreuung erfolgt durch eine Pädagogin und eine Kulturdolmetscherin, die umfängliche Erfahrung im Umgang mit ähnlichen Zielgruppen besitzt.

Die TN erhalten in enger Abstimmung mit den abgebenden Schulen Sprachunterricht und es werden kulturelle Grundlagen vermittelt.

Nach einer Kompetenzeinschätzung erhalten die TN eine Empfehlung für eine geeignete weiterführende Schule.

Zur Begleitung des Projektes wurde ein Arbeitskreis aus regionalen Akteuren gegründet. Zudem erhalten die Projektbetreuerinnen eine regelmäßige Supervision.

 

Peiner Bildungsinitiative

„Wie viel Bildung braucht der Mensch?“ war das Motto eines von drei Workshops der Bildungskonferenz im April 2016. Aufbauend auf den hier erarbeiteten Ergebnissen entwickelte diese Arbeitsgruppe die Idee, das Thema Bildung im gesamten Landkreis übergreifend voranzubringen. So entstand das “Peiner Manifest zur Bildung“ . Die zugehörige Initiative besteht aus Bildungsexperten verschiedener Schulen und Schulformen im Landkreis, des Kinderschutzbundes, des Ev.-luth. Kirchenkreises, der Ostfalia, der wito GmbH, der KVHS, des Kreisjugendamtes und des Bildungsbüros.

Initiiert durch das Bildungsbüro hat die Arbeitsgruppe zwischenzeitlich ihre Arbeit verselbständigt.

  

Weiterentwicklung des regionalen Bildungsbereiches in Kooperation mit der Transferagentur Niedersachsen

Zwischen dem Landkreis Peine und der Transferagentur Niedersachsen wurde im August 2016 durch Herrn Landrat Einhaus eine gemeinsame Zielvereinbarung zur Weiterentwicklung des Bildungsbereiches unterzeichnet. Schwerpunkte sind der Übergang Schule – Beruf und die Implementierung eines Bildungsmonitorings im Landkreis.

Die Transferagentur, die aus Mitteln des Bundesbildungsministeriums finanziert wird, vermittelt das Wissen und die Erfahrungen aus Projekten verschiedener Kommunen (Best-Practice). Im Rahmen des ersten Moduls der Zielvereinbarung wurden Interviews mit 16 verschiedenen regionalen Bildungsexperten aus Handwerk, Arbeitsvermittlung, Schule und Verwaltung durchgeführt. Im Anschluss werden konkrete Lösungen für den Landkreis Peine erarbeitet.

 

Information zur Offenen Hochschule in Kooperation mit der Ostfalia

Im Rahmen einer Kooperation zwischen Bildungsbüro, KVHS und Ostfalia werden Informationsveranstaltungen zur Offenen Hochschule mit dem Titel „Kein Abitur – trotzdem studieren“ angeboten. Klaus Bolze, Projektkoordinator der „Offenen Hochschule Wolfsburg“, informiert zu den verschiedenen beruflichen und schulischen Möglichkeiten, die in Niedersachsen zur Hochschulzugangsberechtigung führen. Dies geschieht im Rahmen fest terminierter Veranstaltungen in Peine, doch können auch Termine für Einzelberatungen mit Herrn Bolze vereinbart werden.

 

Installierung eines langfristigen Bildungsmonitorings in der Landkreisverwaltung

Der Einsatz einer speziellen Software ermöglicht es zukünftig, Daten verschiedener Fachdienste und Landesämter kompatibel zusammenzuführen und somit zeitnah gemeinsam auszuwerten. Dies schafft die Grundlage für datenbasiertes Handeln, wovon sowohl Verwaltung als auch Politik, z. B. bei verschiedensten Fragestellungen im Bildungsbereich, profitieren.

 

Qualifizierungen für neue Lehrkräfte im Landkreis in Kooperation mit der KVHS

Neben dem Fachunterricht müssen Lehrkräfte auch Elternabende, –sprechtage und Einzelgespräche vorbereiten und durchführen. Die Schaffung des richtigen Rahmens sowie die richtige Gesprächsführung sind wichtige Faktoren für eine erfolgreiche Kommunikation. Um junge Lehrkräfte hierbei zu unterstützen bieten Bildungsbüro und KVHS in Kooperation spezielle Fortbildungen im Landkreis an. Ergänzt werden sie durch die Vermittlung der wichtigsten schulspezifischen Rechtsgrundlagen.

Kontakt

Frau Jennifer Wimmer
Werner-Nordmeyer-Str. 17 b/c
31226 Peine

Telefon: +49 5171 401 513 5
Fax: +49 5171 401 771 0
E-Mail oder Kontaktformular
Frau Ulrike Hafer
Werner-Nordmeyer-Str. 17 b/c
31226 Peine

Telefon: +49 5171 401 513 4
Fax: +49 5171 401 771 0
E-Mail oder Kontaktformular
Frau Friederike Isensee
Werner-Nordmeyer-Str. 17 b/c
31226 Peine

Telefon: +49 5171 401 512 9
E-Mail oder Kontaktformular
Herr Joachim Krenz
Burgstraße 1
31224 Peine

Telefon: +49 5171 401 300 69
E-Mail oder Kontaktformular
Frau Jasmin Dworaczek
Werner-Nordmeyer-Str. 17 b/c
31226 Peine

Telefon: +49 5171 401 562 9
Fax: +49 5171 401 771 0
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