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Landkreis Peine
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Tollwut

Die Tollwut ist eine anzeigepflichtige Virusinfektion, an der Säugetiere und Menschen erkranken können und die nahezu ausnahmslos tödlich verläuft.

Der letzte Tollwutfall im Landkreis Peine wurde im Jahre 1992 bei einer Katze festgestellt.

Seit Jahren gilt Deutschland als frei von der bei Säugetieren auftretenden Tollwut. Eine Wiedereinschleppung durch illegale Importe ungeimpfter Hunde und Katzen aus Ländern, in denen die Tollwut weiterhin vorkommt, kann aber nie ganz ausgeschlossen werden.

Es kommen aber weiterhin - auch in Niedersachsen - für den Menschen gefährliche Fälle von Tollwut bei Fledermäusen vor. Kranke oder tote Fledermäuse sollten daher nie mit ungeschützten Händen angefasst werden. Bitte melden Sie tot aufgefundene Fledermäuse dem Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung, damit eine Untersuchung auf Tollwut in die Wege geleitet werden kann.

Wildtiere, die durch unnormales Verhalten auffallen, insbesondere Füchse, Marderhunde und Waschbären, müssen auf Tollwut untersucht werden.

Trotz der günstigen Seuchenlage wird allen Hunde- und Katzenhaltern die regelmäßige Impfung ihrer Tiere gegen Tollwut dringend empfohlen. Ein gültiger Tollwutimpfschutz ist Voraussetzung, falls Sie mit Ihrem Tier ins Ausland reisen wollen.

 

 

 

 

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